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 (überarbeitet 20.03.2017)

 

Dendriten

sind feinste Silberpartikel, die sich an der Minus-Elektrode bilden und zur Plus-Elektrode hinüber wachsen. Sie gehören eigentlich ins Wasser und somit zum Kolloid. Wischt man sie ab, wird damit weniger Silber im Wasser sein. Man verfälscht somit das ppm-Ergebnis, das gemäß der ppm-Tabelle aus Strom, Einschaltzeit und Wassermenge resultieren soll. Ein Nachteil, der bei Geräten ohne Polaritätswechsel zwangsweise entstehen muß. Die Hersteller und Vertreiber solcher Geräte, darunter auch die Marktführer, verschweigen dieses.

Auf ersten Blick kurios ist die Theorie des Ionic-Pulser Herstellers "je reiner das Wasser, um so mehr Ablagerungen", aber sie würde zu einigen Rätseln des Themas passen, ist also nicht ohne weiteres von der Hand zu weisen, im Gegenteil. Man muß jedoch unterscheiden, zwischen den Oxydationsprodukten an den Elektroden und den "Dendriten".

Dendriten sind die weitaus größere Masse der Ablagerungen an den Elektroden. Es sind die fein verästelten "Wucherungen" von Silberteilchen, die sich an der Minus-Elektrode bilden und aneinandergereiht zur Plus-Elektrode hinüberwachsen. Es handelt sich demnach um reines Silber und wäre auch nicht schädlich, außer daß es irgendwann zur Überbrückung der Elektroden führt und damit den Herstellungsprozeß unterbindet, obwohl das Gerät weiter eingeschaltet ist. Aber die Ursache, weshalb sie bei besonders reinem Wasser vermehrt auftreten sollen, erschließt sich daraus nicht. Bei Geräten mit Polaritätswechsel werden diese Teilchen bei jedem Wechsel ins Wasser abgestoßen, wo sie auch hingehören. Die Oxydationsprodukte bleiben hingegen auch bei diesen Geräten größtenteils an den Elektroden haften und können nachher wie übliche mit Papier abgewischt werden. Der Polaritätswechsel bringt also keine Fremdstoffe ins Wasser, sondern lediglich den Teil des Silbers, der dort auch hinein soll und bei Geräten ohne Polaritätswechsel im Abwischpapier landet


Dendriten wachsen von Minus nach Plus
.

Dendritenbildung

Was unten abgebildet ist, entspricht dem normalen Ablauf  bei längerer Einschaltzeit und Geräten ohne Polaritätswechsel.

Dendriten treten verstärkt bei der Herstellung mit "kaltem Wasser" auf. Erhitzt man hingegen das Wasser zuvor auf Siedepunkt, treten sie in geringerem Maße auf. Dies ist vermutlich (?) auf die erhöhte Molekularbewegung des Wassers bei höheren Temperaturen zurückzuführen. ("Brownsche Bewegung") Die vorherige Erwärmung des Wassers ist somit vorteilhaft für die bessere Verteilung der Silberpartikel. Und es gibt eine größere Übereinstimmung mit der ppm-Tabelle.

Allerdings gibt es andere Faktoren, die das gewohnte Bild total verändern. Zum Beispiel, wenn man Destilliertes oder Demineralisiertes Wasser von verschiedenen Herstellern oder auch nur aus verschiedenen Lagerbehältern verwendet, kann es zu großen Unterschieden kommen. (unterschiedlich großer Kohlendioxydgehalt) Auch die vorhergehende Art der Reinigung des Glases hat einen Einfluß.

(Während der Herstellung wird das Wasser nicht weiter erwärmt.)

Bild 1
Dendriten "wachsen" von der Minus- zu Plus-Elektrode. Sie sind nicht giftig, sondern bestehen aus feinsten Silberteilchen.

 

Wissenschaftliche Erklärung:
Am Pluspol findet eine Oxidation der Silberelektrode statt. Da auch gleichzeitig atomarer Sauerstoff entsteht bildet sich braunes feinverteiltes Silberoxid AG2O welches wegen der höheren Dichte der Suspension nach unten strömt. Eine gewisse Menge an Silberionen ist unsichtbar über das Löslichkeitsprodukt auch im Wasser verteilt und wird am Minuspol zu metallischem Silber entladen (reduziert). Unter bestimmten Bedingungen kann diese Abscheidung sogar zu einer metallisch glänzenden Silberschicht auf der Elektrode stattfinden. Bei den angegebenen Bedingungen scheidet sich das Silber jedoch meist als locker haftender Silberschlamm oder als lockere Schicht von baumartig angeordneten (Dendriten) aus feinverteiltem Silber ab.
Am Minuspol bestehen die Niederschläge also aus metallischem Silber, während der braune "Schlamm", der sich an dem Pluspol bildet aus Silberoxid besteht. (von einem Physiker aus einem Forums-Beitrag der Uni-Frankfurt)

 

Elektroden-Beläge und Verunreinigungen von destilliertem Wasser

Die weitaus meisten Fragen bei der eigenen Herstellung des Kolloidalen Silbers werden zu den Verfärbungen der Elektroden und den vermeintlichen Verunreinigungen des Wassers gestellt.

"Die Elektroden müssen sich aber grau bis braun oder tiefschwarz verfärben, das steht auch in jeder ordentlichen Bedienungsanleitung eines Gerätes!" Wenn Sie bei üblichen Einschaltzeiten keinerlei solche Verfärbung an den Elektroden Ihres Gerätes feststellen, ist dieses mit ziemlicher Sicherheit "wenig produktiv" oder defekt bzw. die Stromzufuhr über Steckdose oder Transformator  z.B. ist nicht gegeben.

Bei den üblichen Geräten, so etwa dem Ionic-Pulser, ist auch ein gelegentliches Abwischen während der Herstellung angeraten. Auch das steht in der Bedienungsanleitung. Dazu werden die Silberstäbe nur kurz aus dem Wasser genommen und mit normalem Küchenpapier (von der Rolle) abgewischt und wieder ins Wasser gestellt. Eine andere Reinigungsprozedur, vor allem mit Scheuermitteln, Stahlwolle etc. ist absolut "VERBOTEN" und auch unnötig und unsinnig. Die Silberstäbe werden durch die normale Benutzung nach kurzer Zeit immer rauh und dürfen es auch sein.

Bei den hier vorgestellten Selbstbau-Projekten, die mit Rechteck-Wechselspannung - also einer in Minutentakten wechselnden Polarität an den Elektroden - arbeiten, ist das Abwischen der Elektroden nicht notwendig. Auch müssen diese Elektroden wegen sonst ungleichmäßiger Abnutzung nicht hin und wieder aber doch regelmäßig in den Buchsen umgesteckt werden.

Im Wasser bilden sich grau-braune "Nebelschwaden" und manchmal sinken sichtbar Partikel zu Boden. Auch das muß oder darf so sein. Es ist aber nicht bei jedem Vorgang jedesmal gleich. Es hängt sehr von dem verwendeten Wasser ab, und selbstverständlich in erster Linie von der Länge der Einschaltzeiten. 

Es ergibt keinen Sinn, diese Fälle im Detail aufklären zu wollen. Es kann nur der Rat erteilt werden, sich für die Eigenherstellung von Kolloidalem Silber ein destilliertes Wasser für medizinische Zwecke zu beschaffen. Etwa AMPUWA Spüllösung. (ab ca. 2 Euro der Liter) Oder AMPUWA für Infusionen. (gleiches Produkt, nur anders etikettiert, ab ca. 3 Euro der Liter)
Hochwertiges, mehrfach destilliertes Wasser für wissenschaftliche Zwecke, etwa für ca. 8 Euro der Liter, sollte nicht verwendet werden. Es stört durch seinen besonders hohen elektrischen Widerstand den üblichen Ablauf in der Startphase, führt somit zu längeren Herstellungszeiten und damit dem Nachteil, daß die ppm-Werte nun nicht mehr mit denen der Tabelle der Einschaltzeiten übereinstimmen.

Destilliertes Wasser für Bügeleisen, Wasser aus dem Baumarkt oder von der Tankstelle oder gar Osmosewasser...
Machen Sie, was Sie wollen. Sie verbessern damit nicht die Qualität des Kolloidalen Silbers, aber Sie können sie verschlechtern, je nachdem, was Sie gerade bekommen. Sie können auch Glück haben. Aber lohnt sich das, wenn Sie nur einen Liter im Jahr brauchen oder auch 10 Liter? Dieses Thema wird bei Anwendern oft diskutiert und die Leute finden sich teilweise besonders intelligent, weil sie so "Geld sparen". Wieviel sparen sie dabei. 50 Cent im Jahr oder 1 Euro? Das hat mit Intelligenz wenig zu tun. Etwas ganz anderes ist es, wenn jemand Kolloidales Silber in großen Mengen regelmäßig herstellt. Der hat dann aber auch die Erfahrung und weiß, wie man die möglicherweise auftretenden Überraschungen zu werten hat.

Es wird für den Normalanwender angeraten, das Wasser möglichst nicht in Kanistern oder größeren Behältern, sondern in Liter-Flaschen aus Glas oder Kunststoff zu kaufen. Der Grund ist der, daß sich bei jedem Öffnen ein Austausch mit der Außenluft vollzieht. Das destillierte Wasser nimmt offenbar Kohlendioxyd aus der Luft auf. Das führt nach derzeitigem Wissen zu vermehrter Bildung von "Dendriten". Das sind feinste Fäden aus Silber und Silber-Oxyd, die bei längerer Einschaltzeit immer mehr anwachsen und sogar den Abstand zwischen den Silber-Elektroden überbrücken und damit einen Kurzschluß verursachen können. ("Dendriten" sind nicht giftig, nur lästig)

 

Zu den Ungereimtheiten bezüglich der Qualität, sprich "Reinheit" von destilliertem Wasser:  

Es wurden erneut Erkundigungen eingeholt, die etwas mehr Licht ins Dunkel bringen. Was noch nicht in Erfahrung gebracht werden konnte, ist der obere maximale Leitwert, der z.B. für AMPUWA Spüllösung zulässig ist. (AMPUWA Spüllösung ist für eine medizinische Anwendung zur Spülung von Herz-Lungenmaschinen, Dialysegeräten etc. geeignet.) 

Der Hersteller Fresenius Kabi sagt zu, daß AMPUWA Spüllösung aus dem gleichen Herstellungsprozeß, wie AMPUWA für Infusionen stammt, und daß es nur unterschiedlich deklariert ist, also andere Etiketten und Verpackung hat. Somit dürfte die Reinheit der AMPUWA Spüllösung gegenüber AMPUWA für Infusionen hiermit auch nicht in Frage stehen. Ebenso nicht generell die Produkte anderer Hersteller, sehr wohl aber nach wie vor no Name Produkte von Tankstellen, Baumärkten etc..  

Außerdem sagt Fresenius Kabi ausdrücklich zu, daß sie nach "Pharm EUR" produzieren. Eine Norm für medizinische Produkte.  

Eine Bestätigung von Fresenius zu einem AMPUWA-Produkt, z.B. ein gemessener Leitwert von 1,031 µS/cm, betrifft immer nur die eine Charge, aus der die Lieferung stammt. Der Leitwert sagt aber gar nichts über die Reinheit aus, so unlogisch das auch klingen mag. Ein Leitwert von nur 0,06 µS/cm, wie beim aqua bidest, wie er z.B. in der Werbung genannt wird, ist zwar um den Faktor 17 niedriger, besagt aber nicht, daß dieses Wasser damit weniger Reste von Fremdstoffen enthält. Es besagt eigentlich für unsere Anwendung gar nichts. Und die 1.031 µS/cm die hier als Beispiel genannt werden, weil sie in einer Diskussion im Gespräch waren, betrafen nur diese eine Charge AMPUWA Spüllösung Sie können bei einer anderen Charge auch viel niedriger ausfallen. Auch unter 0,06 µS/cm. Sobald dieses Behältnis daheim geöffnet und eigene Leitwertmessungen durchgeführt werden, steigen diese durch Lufteinfluß ständig weiter an. Diese Messungen sind somit nicht sehr aussagefähig. Das gleiche gilt somit auch für die Messung des Silberwassers mit den herkömmlichen Leitwertmessgeräten, die es ja auch mit ppm-Anzeige gibt. Bei Silberwasser scheint es zunächst umgekehrt zu sein. Der direkt gemessene Leitwert ist in der Regel höher, als ein später gemessener. Diese Messungen sind also meist wertlos. Sie verändern sich 1. unter Lufteinfluß und 2. durch einen Aufspaltungsprozeß der Silber-Kluster. Und das auch noch gegenläufig, das eine läßt den Leitwert steigen, das andere läßt ihn sinken. 

Und wenn der Handel auch hin- und wieder "ppm-Messgeräte" für Kolloidales Silber anbietet, so ist und bleibt dies im Prinzip ein Schwindel. Es gibt keine solchen Messgeräte, die für Kolloidales Silber oder andere Kolloide geeignet sind, sehr wohl aber gibt solche Angebote von offensichtlich nicht sachkundigen Anbietern.  

Der Grund für unterschiedliche Leitwerte liegt beim Destillierten Wasser wie AMPUWA Spüllösung darin, daß dieser Wert nur für "ungeöffnete" Packungen, Behälter, Flaschen und Kanister gilt. Zu einem bestimmten Zeitpunkt im Produktionsablauf und der Abfüllung. Ebenso auch bei aqua bidest oder anderen Produkten anderer Hersteller. Sobald Luft dran kommt - auch in der Lagerung und Abfüllung -,  steigt dieser Wert automatisch an. Je länger, um so höher. Vermutlich, bis eine Sättigung eingetreten ist. Und vermutlich ist es Kohlendioxyd, das da aufgenommen wird. Das haben auch Chemiker von der Uni-Frankfurt vor einiger Zeit schon so vermutet, als dort im Forum einmal nach der Ursache von vermehrter Dendritenbildung bei "altem, abgestandenen destillierten Wasser" gefragte und generell zur Dendritenbildung Informationen gesucht wurden. (Für Neulinge dieses Themas: Die "Dendriten" sehen aus, wie graue Wasserpflanzen und "wachsen" von der Minus-Elektrode zur Plus-Elektrode, können somit nach längerer Zeit auch einen Kurzschluß des Elektrodenstroms bewirken.) 

Zusammenfassend:

Kohlendioxyd wird vermutlich nach Öffnen des Behälters den Leitwert erhöhen, ist aber keine Verunreinigung. Es führt aber wiederum vermutlich zur erhöhten Dendritenbildung. Doch auch das ist keine Verunreinigung des Silberwassers, sondern nur ein lästiger, zusätzlicher Belag auf der Minus-Elektrode, während die Plus-Elektrode nur weniger und grau-braun-schwarzen Belag hat. Dies tritt unterschiedlich stark bei reiner Gleichspannung an den Elektroden auf, im Gegensatz zum Betrieb mit Rechteck-Wechselspannung. Bei Letzterem gibt es keine Dendritenbildung, aber dennoch einen Belag an beiden Elektroden. Inwieweit Dendriten oder Belag die eigentliche Silberabscheidung beeinflussen, vermindern (oder sogar erhöhen) und somit zwischendurch abgewischt werden sollten, ist gänzlich unbekannt. Es empfehlen sich somit in Hinsicht auf die weiter bestehenden Unklarheiten eher kleine Behälter, also Liter-Flaschen, statt größerer Kanister. 

 

Was passieren kann: 

Hier werden die zwei Extreme dargestellt.
So wie auf dem 1. Bild unten sieht optimales kolloidales Silber-Wasser aus, wenn es mit wechselnder Polarität und optimalem Wasser hergestellt wird. Mit einer LED-Taschenlampe (oder einem Laser-Pointer) zeigt sich deutlich ein Lichtbündel. Dieses Lichtbündel ist erst beim kolloidalen Silber-Wasser zu sehen, nicht aber vorher im unbehandelten Wasser.

 

Bild 2

 

So darf es nicht aussehen, aber auch das kann geschehen. Solches Silberwasser ist unbrauchbar.


Bild 3

 

Die Silberelektroden unten sind deutlich  mit einem "pelzig" wirkenden Belag überzogen. Die eine (Plus-) Elektrode ist tiefschwarz, die andere (Minus) hellgrau bis hellbraun. Das ist typisch für Geräte mit Gleichspannung und kommt bei Rechteck-Wechselspannung in unterschiedlicher Färbung nicht vor, sondern da sind beide Elektroden gleichermaßen grau-braun gefärbt.

Das allein ist aber nicht weiter schädlich, auch eine leicht braune Trübung ist bei Gleichspannung normal, wenn sie sich nach einer halben Stunde vollständig auf den Boden abgesetzt hat. Das Silberwasser muß auf jeden Fall nach kurzer Standzeit immer klar sein und darf nur eine gelbliche oder ins Braune gehende Färbung haben, ohne Trübungen und schwimmende Partikel.

 

Bei Gleichspannung an den Elektroden unterschiedlicher Belag: Die Plus-Elektrode - hier links im Bild - wird zunächst braun, dann schwarz. Die Minus-Elektrode wird grau und später wachsen dort unter Umständen "Dendriten" hinüber zur Plus-Elektrode. (siehe Bild unten)


Bild 4

 

 

Auch das kann noch als normal gelten. Der braune Nebel, der auf der linken Seite deutlich erkennbar zu Boden sinkt und sich dort als feine Krümel absetzt, gehört zum üblichen Erscheinungsbild. Manche schlagen vor, man gieße das Silberwasser nachher einfach durch einen Kaffee-Filter. Dazu gibt es aber auch gegenteilige Meinungen, die sagen, daß dadurch der Zustand des Kolloides gestört wird. Man kann das letztlich als nicht geklärt betrachten.
Die "Dendriten" rechts sind auch kein Grund zur Sorge. Sie treten in diesem Umfang meist erst nach 1/2 Stunde Einschaltzeit auf. Man kann sie ja abwischen, wie es auch die Bedienungsanleitung empfiehlt.

Bild 5

 

* * *

 

Hier ist ein besonderer, aber nicht seltener Fall zu beobachten: Zunächst bilden sich die üblichen Dendriten an der einen Elektrode. Das Bild zeigt den Zustand 30 Minuten nach Einschalten.

Bild 6

Hier der Ionic-Pulser Standard S Plus. An der linken Elektrode ist Plus, an der rechten Minus. Die "Dendriten" wachsen an der Minus-Elektrode. (das gilt auch für den Ionic-Pulser Pro, links Plus, rechts Minus)

 

Dann, nach 40 Minuten Einschaltdauer sieht man im unteren Bereich eine kleine "Brücke" von den Dendriten rechts zur Elektrode links. Darüber fließt jetzt der gesamte Strom. Silber wird nun nicht mehr ins Wasser abgeschieden. Auch nicht nach längerer Einschaltzeit. Man sieht auch deutlich, daß dieses Wasser fast keine Färbung hat.

Bild 7

 

 

Und hier, nach insgesamt 50 Minuten Einschaltdauer, kann man sogar sehen, daß die Dendriten rechts ein wenig zusammengefallen sind. Das ist die Folge der kleinen Kurzschlußbrücke, über die der gesamte Strom fließt. Somit stehen die Spitzen der Dendriten nicht mehr unter Spannung und hängen schlaff nach unten, statt weiter der linken Elektrode entgegen zu wachsen.

Bild 8

Wenn die Stromanschlußbuchse vorn ist, dann ist beim Ionic-Pulser links Plus und rechts Minus.

 

Fazit: Wenn man ein handelsübliches Gerät hat, wie hier etwa den Ionic-Pulser, kann man die Sache nicht sich selbst überlassen. Ab und zu müssen die Elektroden abgewischt werden. (siehe auch Bedienungsanleitung des Ionic-Pulsers)

Aber dennoch: Machen Sie sich keine unnötigen Sorgen. Versuchen Sie nicht alles zu verstehen, nicht immer sind die Ursachen zu finden. Vor allem gilt: Nicht jede Erklärung, vor allem im Internet, ist richtig. Und wenn Sie reines destilliertes oder demineralisiertes Wasser verwenden, können auch keine giftigen Stoffe entstehen. Man kann aus Silber und Destilliertem Wasser nichts anderes machen, als Silberwasser. Geräte-Hersteller oder Vertreiber, die zur Herstellung Mineral- oder Leitungswasser empfehlen - siehe auch der inzwischen von staatlicher Stelle in der Schweiz verbotene "PocketSilver" - sind sachunkundig und als "skrupellos bis gesundheitsgefährdend" einzustufen.

Ein brauner Bodensatz oder die "Dendriten" sind nicht giftig, sondern reines Silber oder Silber-Oxyd. Filtern Sie diese Partikel heraus (umstrittenes Verfahren) oder belassen Sie sie beim Umfüllen im Glas und schütten sie diesen Rest anschließend weg.

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Impressum:

© April/2005 by HANS-DIETER TEUTEBERG •  hans-dieter.teuteberg@t-online.de

Illustrationen
 © H.D.T.