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Gelbes Silberwasser Seite 1

01.10.2006 (zuletzt überarbeitet 09.10.2006)

 

Allgemeines

Bei der Herstellung von Silberwasser mit den bisherigen Prototypen 1 - 5, die ausschließlich mit Rechteckwechselspannung arbeiten, gibt es keine nennenswerte Färbung des Wassers. (Vorausgesetzt, das Taktverhältnis ist auf 1 : 1 eingestellt.) Das Silberwasser ist stets relativ klar, weist aber dennoch, je nach Einschaltzeit, einen deutlichen, starken Tyndall-Effekt auf, der auch nach Wochen oder Monaten erhalten blieb. Hersteller von Geräten, die ausschließlich mit gepulster Gleichspannung arbeiten, wenden bisweilen ein, man könne mit Rechteckwechselspannung gar kein kolloidales Silber herstellen. Das ist unrichtig und kann nicht zutreffen. Entstände dabei nur ionisches Silber oder wären es gröbere Schwebeteilchen, die als Tyndall-Effekt sichtbar sind, könnten sich diese nicht über Tage oder gar Monate schwebend halten, sondern würden auf den Boden absinken. Das aber konnte bei den bisherigen Versuchen mit Rechteckwechselspannung nie beobachtet werden, vor allem gab es generell keinerlei Eintrübungen oder Bodensätze. 

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Gegenüberstellung "Gleichspannung", "gepulste Gleichspannung", "Rechteckwechselspannung"

Bei Gleichspannung stellt sich durch die Bildung von "Ionenstrecken im Wasser" nach relativ kurzer Zeit ein lawinenartiger Stromanstieg ein. Begegnet man diesem nicht mit einer wirkungsvollen Strombegrenzung (bei der Standard-Elektrodengröße und Standard-Anordnung max. 5 mA) entsteht als Folge ein trübes, unbrauchbares Produkt. Aus diesem und einem weiteren Grund ist die Anwendung gepulster Gleichspannung statt reiner Gleichspannung sinnvoll: Die Silberpartikel sollen nicht nur auf kürzestem Wege auf solchen unerwünschten "Ionenstrecken" im Wasser transportiert werden, sondern sollen "sich gleichmäßig verteilen". Die pulsierenden Unterbrechungen des Stromflusses (in Verbindung mit einer geringen, selbsttätigen Zirkulation der Flüssigkeit) vermeiden die Bildung solcher "Ionenstrecken" und sorgen für die großräumigere Verteilung der Silberpartikel im gesamten Wasser der Probe, da sich diese "Wege der Ionen" bei jedem Puls neu anlegen müssen. Ein zu nennender Nachteil wäre, dass sich dabei nur immer die eine der beiden Elektroden abnutzt. Es genügt aber, diese hin und wieder zu wechseln. Mit Rechteckwechselspannung (Taktverhältnis 1 : 1) hat man dieses Problem nicht, allerdings sind dabei die Ströme, vor allem die Anfangsströme (trotz Erhitzen des Wassers auf Siedepunkt) eher bescheiden und erreichen auch bei längerer Einschaltzeit selten den empfohlenen Maximalwert von 5 mA. Die Strombegrenzung ist dabei eher nur vorbeugender Art, muss aber sein, um bei schlechterer Wasserqualität (was erhöhten Strom bedeutet) zu greifen.  

Der Prototyp 6 kann in allen drei Betriebsarten betrieben werden: Gleichspannung, gepulste Gleichspannung und Rechteckwechselspannung. Darüber hinaus verfügt er über die interne Spannungsverdopplung der Elektrodenspannung. Damit lassen sich die vorgesehenen 5 mA oder auch höhere Ströme leichter realisieren.

 

 

Gelbes Silberwasser

Gelegentlich wird "gelbes Silberwasser" erwähnt. Eine zusammenhängende Erklärung für die Entstehung gibt oder gab es bisher nicht.  (Zumindest keine allgemein bekannte Publikation der Zusammenhänge.) Erwähnt wurde hin und wieder, dass es bei Gleichspannung oder gepulster Gleichspannung entsteht und auch, dass es vornehmlich bei erwärmtem Wasser entsteht. Die näheren Umstände sind nicht bekannt, zumindest nicht in Form einer zusammenhängenden, wissenschaftlichen Arbeit.  

Mit dem Prototypen 6 lässt sich nun gelbes Silberwasser, auch intensiver Färbung, reproduzierbar und sicher herstellen, da dieser auch gepulste Gleichspannung liefert. Gleichspannung (ob gepulst oder ungepulst) ist eine Voraussetzung für die Herstellung von gelbem Silberwasser. Darüber hinaus ist die beim Prototypen 6 mögliche Anschlussart mit 3 Elektroden  (2 Ausgänge "gepulste Gleichspannung" mit einem gemeinsamen Minus-Ausgang) bei der Herstellung von gelbem Silberwasser noch um ein Vielfaches wirksamer. Außerdem gibt es im Gegensatz zu der "2 Elektroden-Anordnung" bei 3-Elektroden keine nennenswert erkennbaren Ausflockungen oder spätere Ablagerungen am Boden.

Die nachfolgenden Abbildungen zeigen das Ergebnis von mehreren Versuchen mit zwei oder drei Elektroden. (Es sind nur "Versuchs-Dokumentationen" und keine Herstellungsempfehlungen.)

Bild 1

Gepulste Gleichspannung

Die Probe links ist nach zwei Stunden Einschaltzeit (Strombegrenzung 5 mA) gelblich und leicht trübe mit ein wenig Bodensatz. Die rechte Probe (mit 3 Elektroden und ebenfalls 5 mA) ist bereits nach der halben Einschaltzeit, also nach 1 Stunde, honiggelb und klar ohne Bodensatz. 

Die Verwendung einer 3. Elektrode scheint eine "reinigende" Wirkung zu haben, scheint Bodensatz zu vermeiden und die Entstehung/Herstellung von gelbem Silberwasser erheblich zu beschleunigen.

 

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Bild 2

Gleiche Proben wie oben nach 12 Stunden 

Nach 12 Stunden Standzeit über Nacht (ohne Anschluss an das Gerät) hat sich das Bild etwas gewandelt. Beide Proben sind nachgedunkelt. Die linke ist zwar immer noch heller, entspricht aber in etwa der klar-gelben Färbung der rechten Probe. Der zuvor trübe Anteil der linken Probe ("2 Elektroden-Anordnung") ist abgesunken. Die rechte Probe ("3 Elektroden-Anordnung") hatte keine Eintrübungen.

 

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Bild 3

Die gleichen Proben wie oben

Bei der linken (2-Elektroden-Probe) erkennt man deutlich den Bodensatz, etwas dunkler und etwas schwärzlich über der Stelle, wo die Plus-Elektrode war. Die rechte (3-Elektroden-Probe) ist ohne Bodensatz.

 

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Bild 4

Transparente Probe mit Rechteckwechselspannung (2 Stunden Einschaltzeit, 2 Stabelektroden, 5 mA Strombegrenzung) 

(Die scheinbar leichte Gelbfärbung rührt vom Untergrund her.)

 

Bild 4a

Die gleiche Probe wie oben auf weißem Untergrund.

 

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Bild 5

Probe mit 2 Münzelektroden, Rechteckwechselspannung, 2 Stunden Einschaltzeit, 5 mA Strombegrenzung

Hinweis zu den abgebildeten "Münz-Elektroden": Es dürfen "keinesfalls beliebige" Silbermünzen verwendet werden, sondern ausschließlich die abgebildeten 5 Canada-Dollar, die aus Feinsilber 999,9 bestehen. (alternativ sind nur noch zwei andere Münzen bekannt, die ebenfalls aus Feinsilber 999,9 geprägt wurden)

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Bild 6

Gepulste Gleichspannung 15 mA

Probe mit 3 Münzelektrode, gepulste Gleichspannung, 30 Minuten Einschaltzeit, 15 mA Strombegrenzung

(siehe Hinweis zu "Münz-Elektroden" unter Bild 5)

 

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Bild 7

Gleiche Probe wie oben. Kräftiger Tyndall-Effekt.

(siehe Hinweis zu "Münz-Elektroden" unter Bild 5)

 

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Impressum:

© April/2005 by HANS-DIETER TEUTEBERG •  hans-dieter.teuteberg@t-online.de

Illustrationen
 © H.D.T.